DT – Bauakademie, Baupraxis, Making-of

Baupraxis

Neubau Foyer Bauakademie Salzburg Baupraxis

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PROJEKT DATEN

Ort: 5020 Salzburg, Moosstrasse 197
Bauzeit: 2010 – 2012
Bauherr: Wirtschaftskammer Salzburg / Landesinnung Bau Benutzer: Bauakademie Salzburg Nutzfläche: 2200m2
Architekt: Martin Oberascher,
Projekt Team: Alexander Matl, Jeanine Wörndl, Nadine Rössler, Giuseppe Molteni

Fachplaner:
Statik: Brandstätter ZT GmbH
Haustechnik: TB Stampfer GmbH
Elektro: TB Instaplan Bauphysik: Quiring Consultants
Geometer: DI Linsinger ZT GmbH Ausführende

ausführende Firmen:
Baumeisterarbeiten: Alpine Bau GmbH
Stahlbau: Oberhofer Stahlbau
Eisenbieger: Himmelreicher Baustahl GmbH
Formenbau: Pagitsch GesmbH
Betonfertigteile: Rieder GmbH
Fassadenbau: Brandauer GmbH
HKLS: Schwaiger GmbH
Elektro Installation: Sänze GmbH
Trockenbau: Baurent BauGmbH& Co.KG

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Projektbeschreibung

Ziel des Entwurfs von MOA war es eine neue repräsentative Eingangssituation mit eigenständiger Atmosphäre zu schaffen. Das Foyer dient zum einen als Empfangs- und Pausenbereich für das Ausbildungszentrum und zum anderen, in Kombination mit der neu gestalteten Multifunktionshalle, als ein vielseitiges Veranstaltungszentrum.

Die komplexe Dach-und Deckengeometrie erzeugt einen fließenden Übergang zwischen Innen und Außen und differenziert die unterschiedlichen Funktionsbereiche im Foyer. Sie kombiniert Tragwerk, Lichtführung, Leitsystem und die Verbindung mit dem Bestand in einer kontinuierlichen Struktur. Die Geometrie wurde mittels einer virtuellen Flüssigkeitssimulation entwickelt. Drei charakteristische Eigenschaften von Flüssigkeiten – Viskosität, Dichte und Oberflächenspannung – waren für die Generierung des Entwurfs entscheidend. Diese Parameter wurden im digitalen Modell abgestimmt um ein Muster zu erzeugen, dass trotz großem Öffnungsanteil einen hohen Grad an geometrischer Konsistenz aufweist. Die facettierte Oberflächenstruktur des Betons erzeugt ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten, dass sich im Tagesverlauf ständig verändert. Die Umsetzung der triangulierten Betonoberfläche war eine große Herausforderung im Bereich des Formenbaus und wurde mittels 1:1 Mock-ups und Testreihen entwickelt. Der experimentelle Umgang mit dem Material Beton wurde auch in Hinblick auf die Lehrtätigkeit der Bauakademie gewählt, die sich zu einem überwiegenden Teil der Betontechnologie widmet.