DT – Route de Meyrin CERN, Schweiz

Wettbewerb

Route de Meyrin CERN, Schweiz, 2011

01
Projekt Daten

Ort: Meyrin, Schweiz
Bauherr: comité route de Meyrin
Nutzfläche 36.860m2
Status: Wettbewerbsbeitrag, 2011
Team: Anna Flavia Giamanco, Andreas Körner, Alexander Matl

Konsulenten:
3:0 Landschaftsarchitekten

02
Projektbeschreibung

Ziel unseres Vorschlags ist es, ein Feld von attraktiven räumlichen Qualitäten zu schaffen, das sowohl auf den wissenschaftlichen Kontext des Standortes als auch auf die städtebaulichen Bedingungen des Ortes reagiert. Einstellung der Nutzer. Ein Ort soll entstehen der die Besucher einlädt die Welt des CERN zu entdecken und individuelle Treffpunkte für die Mitarbeiter und Wissenschaftler bietet.Im Laufe der zweiten Phase soll eine Freiluftarena den Mittelpunkt der Neugestaltung bilden.Eine Erweiterung dieses Veranstaltungsortes ist durch die Kombination der Arena mit dem Auditorium möglich.

Genese:
Die textuelle Beschreibung der Forschung am CERN markiert den Ausgangspunkt der Formfindung. Der Text wird in ein abstraktes Muster übersetzt und in einem algorithmischen Prozess durch zwei Schwerkraftfelder verformt. Diese Struktur generiert eine künstliche Landschaft welche eine neue Zonierung und Durchwegung auf dem Gelände schafft und visuelle Verbindungen am Gelände des CERN schafft.Der gesamte öffentliche Raum wird zu einem multifunktionalen Stadtplatz. Die entstehenden Bereiche gliedern sich in einen Boulevard der entlang der Hauptstraße führt und mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen bespielt wird. Eine Arena befindet sich im Zentrum des Planungsgebietes. Die Plaza wird mittels des begehbaren Museumsdaches erweitert und bietet, durch den Geländesprung, einen Aussichtspunkt über das angrenzende Forschungsgelände.

Erste Phase:
Der Boulevard ist der erste Schritt der Umgestaltung. Weiters entsteht auf der gegenüberliegenden Seite der Straße der Marktplatz der neben Besuchern des CERN auch als Anziehungspunkt für Anwohner der Region dienen soll.Die ehemalige Tankstelle wird zu einem Restaurant und einer Bar umfunktioniert und das Tankstellendach wird mit einer intensiven Begrünung versehen. So wandelt sich die ehemaligen Tankstelle zu einem grünes Baldachin im Zentrum des Marktplatzes.Die Abgrenzung zum Forschungsgelände erfolgt, statt als Zaun, mittels Betonfertigteilen die als Marktstände fungieren.

Zweite Phase:
Die zweite Phase umfasst die Outdoor-Arena, die zum zentralen Platz des Komplexes wird.Im Falle von großen Veranstaltungen ist die Arena mit dem Auditorium des Hauptgebäudes kombiniert.Das Gebäude des alten 600 Me V Synchrocyclotron Gerätes wird abgebrochen und die Maschine bildet den Mittelpunkt des neuen Museums. Der über dem Museum befindliche Platz erweitert sich wie eine Dachterrasse über die neue Gebäudestruktur.